HPH bietet mit dem modularen Werkzeugschleifsystem Variogrind ein Baukastensystem zur Realisierung hochleistungsfähiger, flexibel nutzbarer Werkzeugschleifmaschinen in 4- bis 6-achsiger Ausführung

Schon in der Grundausführung als 6-achsige-Kinematik konzipiert, basiert das Schleifsystem, im Gegensatz zu vielen Wettbewerbs-Konstruktionen, auf der klassischen, sehr stabilen Anordnung der drei Haupt- Linearachsen V (Längsachse-Schleifspindel), Z (Querachse-Schleifspindel) und Y (Höhenachse-Schleifspindel) sowie der Längsachse X als Werkstückträger.

Ergänzt durch die Achsen C (Werkzeug-Drehachse) und B (Drehachse im Werkzeug-Zentrum) ergibt sich über das Drehmittelpunkt-Prinzip eine ideale Anordnung aller Achsen im Raum, was nicht zuletzt auch zu sehr kurzen Verfahrwegen führt. Durch die Möglichkeit, den X-Schlitten um bis 210° zu drehen, wobei der Werkstückträger immer im Mittelpunkt verbleibt, ergeben sich enorme Freiheitsgrade zur Positionierung des Werkstücks und zur Anstellung des Schleifwerkzeugs.

Hohe Anwendungs-Flexibilität ist garantiert

Dass die hohe Anwendungs-Flexibilität in der Praxis wirklich garantiert ist, dafür sorgen nicht nur die erwähnte spezielle Kinematik, sondern auch nützliche Abstützungs-Hilfsgeräten wie Büchsen und Lünetten oder Halbschalen (auf Wunsch mit automatisch öffnender Kapselung), wobei die Abstützung immer unter dem Schleifscheibenmittelpunkt wirksam ist.

Somit lassen sich auch sehr lange und dünne oder lange Werkzeuge mit großem Durchmesser herstellen und bearbeiten und erweitern den Einsatzbereich der Variogrind-Werkzeugschleifmaschinen bis hin zur Hochpräzisionsbearbeitung von Mikrowerkzeugen.

Die Voraussetzungen zum hochpräzisen Werkzeugschleifen sind sowohl maschinenseitig als auch antriebs- und steuerungstechnisch gegeben, denn den Linearachsen liegen Hochleistungs-Wälzführungen und Kugelgewindetriebe und den Rotationsachsen hochauflösende Direktantriebe (mit Bremse) zugrunde. Der Direktantrieb des Werkzeugträgers rotiert mit Drehzahlen bis max. 500 min.1 und weist einen stabilen Aufnahmeschaft SK50 auf. Der Trocken- und der Nassbereich sind konsequent getrennt und beide Bereiche sind jederzeit sehr gut zugänglich. Des weiteren bietet die stabile Bauweise die Möglichkeit, Ladersysteme zum automatischen Beschickung-/Entlade-Handling zu installieren, womit die Variogrind auch für die Werkzeug- Produktion interessant wird.

Die Variogrind-Werkzeugschleifmaschinen gibt es aktuell in den drei Baugrößen Variogrind 3000, 4000 und 6000 zum Nut-, Umfang-, Stirn-, Radius-, Profil-, Hinter-, Rund- und Trennschleifen und außerdem auch Sägeblätter geschliffen sowie Schleifscheiben abgerichtet werden. Schließlich bestimmen die Schleifaufgaben die Anzahl der gesteuerten Achsen, wobei es, wie erwähnt, eben nicht immer gleich ein 6-Achsen- Schleifzentrum sein muss!

CNC-Werkzeugschleifmaschine VARIOGRIND Serie 3000 - 6000

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